GW: Wie würde dich dein bester Kumpel oder deine beste Freundin beschreiben?
Daniel: Liebenswerter Dickkopf mit Mütze und dreckigen Händen. Am liebsten draußen - am Arbeiten, mit einem Wein am Lagerfeuer oder einfach nur wandern…
GW: Hast du irgendeinen Spleen?
Daniel: Outdoorjacken und Jacken und Jacken und Jacken… ich habe viel zu viele Jacken!!!
GW: Wein herzustellen ist eine Mischung aus solidem Handwerk und freier Kunst. Wo holst du dir deine Inspirationen?
Daniel: Meine Inspiration kommt meistens direkt aus der Natur und dem Weinberg. Ich höre auf meinen Bauch und entscheide mich ebenso schnell um, wie ich mir einen Plan zurecht gelegt habe. Ich denke, das ist die Kunst beim Wein. Die Inspiration dabei kommt und geht wie eine Laune und ist nicht immer greifbar, ähnlich wie der Gedanke Terroir. Es muss einfach passieren und man muss sich selbst vertrauen und es zulassen… Das ist meine Inspiration der Inspiration.
GW: Was hast du immer dabei, wenn du aus dem Haus gehst?
Daniel: Kippen, Zippo und mein Handy… neuerdings auch einen Hund, mit Namen Snorre. Macht Spaß mit dem Kerl.
GW: Der letzte Wein, den du getrunken hast? Mit wem und warum?
Daniel: Mit Malte, einem Winzer aus Dürkheim. Völlig ohne Grund bzw. aus Spass am Leben, weil wir jung sind und es können… ;-) Feierabend, Feuer und gutes Wetter, keine Gläser! Der Wein war übrigens »Old Pine« 2014 Riesling aus der 0,5 Liter Pulle.
GW: Wo wir eh gerade beim Trinken sind - Was hättest du ohne Alkohol vermutlich nie getan?
Daniel: Ohne Alkohol wäre ich nie Winzer geworden. Weinberge sind zwar schön und das macht alles Spaß, aber Saft ist halt Saft und vergorener Traubensaft ist halt Wein und der knallt eben ordentlich. Wer will schon mit Saft feiern? Nein, im Ernst. Wein ist harte Arbeit und man darf und muss sie mit nachhause nehmen, es ist Genuss und nicht Dosenstechen!!! Und die Dinge, die ich mit Alkohol im Blut gemacht habe, puhhhh…