Das brauchst du (pro Person):
ca. ½ Kalmar (möglichst frisch)
Risottoreis, je eine Tasse voll
1 Stange Staudensellerie
250ml Gemüsebrühe (am besten selbst angesetzt)
½ Zitrone (Bio & unbehandelt)
ca. 15g geriebenen Parmesan (die Sparversion mit Grana Padano schmeckt genauso!)
1 Chilischote
Weißwein
Olivenöl
Butter
Salz, Pfeffer
Gleichmal vorneweg: Nimm das mit den Zutaten nicht so genau. Die Angaben sind als Anhaltspunkt gedacht, aber grundsätzlich solltest du mehr deinen Geschmacksnerven vertrauen als irgendeinem Rezept. Taste dich bei Zutaten wie Salz, Zitronensaft und Chili lieber langsam an dein persönliches Gusto heran, als gleich alles auf einmal hinzuzugeben. Rein geht immer, raus wird’s gerade bei Salz etwas kompliziert. ;)
1. Koche zuerst die Gemüsebrühe und halte sie warm. Schneide dir deinen möglichst frischen Kalmar zurecht. Die Tube (also diesen Kopf-Sack) in schmale Streifen, die Arme bleiben im Ganzen. Den Knorpel etc. (falls vorhanden) kannst du wegschneiden.
2. Wasche den Staudensellerie, schneide den Strunk weg und halbiere die Stange der Länge nach. Schneide diese in dünne Scheiben und hebe die Blätter für später auf. Gebe die Scheiben mit etwas Olivenöl in eine beschichtete Kasserolle (falls du so etwas nicht bei der Hand hast, tut es auch eine große Pfanne oder einfach ein Topf) und lasse sie circa 2 Minuten braten.
3. Gib dann den Reis hinzu und rühre fleißig. Wenn der Reis glasig ist und einmal so richtig Hitze abbekommen hat, lösche ihn mit Weißwein ab, bis er ganz bedeckt ist. Rühre die ganze Zeit gleichmäßig (am besten in einer 8). Gieße nach und nach die heiße Gemüsebrühe hinzu, sodass der Reis immer mit etwas Flüssigkeit bedeckt ist und leicht köchelt, und rühre durchgehend. Das Ganze sollte schön cremig werden, wie sich das bei einem Risotto eben gehört.
4. Reibe die Zitronenschale ab und gebe den Abrieb zum Risotto. Probiere immer mal wieder, wie hart/weich der Reis ist. Vermutlich fehlt noch ein wenig Salz in deinem Risotto, das kannst du jetzt dazugeben. Denke aber daran, dass der Parmesan auch noch salzig ist.
5. Wenn der Reis noch ein wenig Biss hat, gebe den Zitronensaft hinzu und schmecke das Ganze mit Salz & Pfeffer ab. Dann gibst du den geriebenen Parmesan und einen Schnitz Butter hinzu, rührst noch einmal ordentlich um, und stellst es vom Herd. Noch schnell den Deckel drauf, dann widmest du dich den Kalmaren.
6. Gib etwas Olivenöl in eine Pfanne und gib den Kalmar hinzu wenn das Öl heiß ist. Würzen würden wir die Streifen nur mit Chilischeiben und etwas Salz. Falls du Zuhause ein besonders fancy Salz herumstehen hast und nie weißt, wann du es benutzen solltest – jetzt wäre der perfekte Zeitpunkt! Der Kalmar wird schnell lila und ist dann auch sofort durch. Je nach Lust und Laune kannst du mit Zitronensaft oder Weißwein ablöschen.
7. Dann noch kurz die Blätter vom Sellerie hacken und das Essen am Teller anrichten. Den übrig gebliebenen Wein hast du dir hoffentlich schon reingestellt, falls nicht trinkst du ihn halt jetzt ;).
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Es ist der Traum der absoluten Freiheit: Alles hinter sich lassen, ein Boot kaufen und los geht’s auf große Fahrt. Wind im Haar, Salz auf der Haut und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel – auf zum Abenteuer um die Welt neu zu entdecken.
Die drei Nürnberger Jungs von seasicksailing (Seasick = sick adventures on the sea): Simon, Jens und Basti haben sich schon als kleine Pökse beim Segeln im heimischen Verein kennengelernt. Mittlerweile zieht es sie in die weite Welt – und zwar auf der eigene Yacht, genannt LIV. Unterwegs wollen sie alles machen, was ihnen Spaß macht: Segeln, Surfen, Essen, Trinken, Fotografieren und – gut für uns – einen Blog schreiben. Heute starten sie mit ihrem ersten Rezept.